Wer mit seinen Hund in Italien einen Urlaub verbringen möchte, muss sich bereits vor dem Reiseantritt über einiges informieren. Damit an der Grenze oder in Italien es keine Probleme mit dem Hund gibt, gibt es hier einige Informationen zusammengefasst.

Auf dem Papier haben die Italiener doch eines der strengeren Gesetze in Europa. Doch wenn man ein paar mal mit dem Hund in Italien einen Urlaub verbracht hat, scheint dem gar nicht so. Das ist aber von Region zu Region anders. In Italien gibt es schon ein Nord zu Süd-Gefälle. Sind die Menschen im Norden eher tierfreundlich, mögen es die im Süden schon weniger. Gute Urlaubsziele ist besonders die Toskana, Adriaküste sowie der Gardersee. Doch nichts desto trotz sollte man auch unbedingt die gesetzlichen Einreisebestimmungen kennen oder auch die Gesetzeslage in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf der Straße.

Einreisebestimmungen für den Hund in Italien

Fahren wir von Österreich oder der Schweiz nach Italien rein, trifft man selten einen Zöllner an. Doch das bedeutet nicht, das es doch mal der Fall sein kann. Und sollten dann die Einreisebestimmungen für den Hund nicht eingehalten worden sein, kann es schnell teuer oder gar die Einreise verweigert werden.

Wie für alle EU-Länder auch, muss der Hund bei der Einreise ein EU-Heimtierpass sowie einen Mikrochip haben. Dort sind auch die nötigen Impfungen eingetragen wie zum Beispiel gegen Tollwut. Welpen dürfen nur dann einreisen, wenn sie mindestens drei Monate alt sind und die Erstimpfung gegen Tollwut bereits mind. 21 Tage vorher erfolgt ist. In Italien ist es Pflicht stets die Hundeleine und ein Maulkorb mitzuführen.

Italien im Sommer: Zu heiß für den Hund?

Der Sommer in Deutschland ist heiß. Doch in Italien, besonders im Süden, ist er noch heißer. Nicht selten kommt es vor das dort die 40 Grad Marke geknackt wird. Wenn es für uns schon heiß ist, ist es für den Hund erst recht. Daher sollte man nicht gerade mitten im Sommer in der Hauptsaison mit dem Hund in eine heiße Region. Doch wenn es unbedingt sein muss, hier ein paar Tipps an die man sich richten soll.

Egal ob es „nur“ 30 oder 40 Grad hat, ein Hund braucht ständig etwas zu trinken. Dies gilt natürlich auch wenn man unterwegs ist. Idealerweise nimmt man einen Napf (gibt es auch faltbare bei Amazon) sowie eine Flasche Wasser für den Hund mit. Während der Mittagszeit sollte man mit dem Hund weder in der Sonne liegen (wenn dann nur im Schatten) als auch durch die Stadt spazieren. Tragen wir noch mindestens Flip Flops haben Hunde keine Schuhe an. Und ein Gehweg kann in der Sonne schnell mal auf über 60 Grad kommen. Da herscht schnell mal Verbrennungsgefahr!

Wer mit dem Wohnmobil oder Zelt unterwegs ist sollte sich ein schattiges Plätzchen aussuchen. Auch sollte man sich im Klaren sein, den Hund immer bei sich zu haben und nicht im Zelt, Wohnwage oder Auto zurück zu lassen. Auch hier können Temperaturen erreicht werden die für den Hund tödlich sein können. Idealerweise fährt man mit dem Hund an das Meer wo er auch baden kann.

Mit dem Hund ins Restaurant

Hunde in Restaurants sind in Italien verboten. Allerdings sind den meisten Restaurantbesitzer der Kunde wichtiger als das Gesetz. Besonders in den ländlichen Regionen können Hunde in das Restaurant mitgenommen werden. Lediglich fragen sollte man vor dem Eintritt schon. In Städten gibt es zwar auch Ausnahmen, hier sind die Hunde aber eher weniger gern gesehen.

Hund mit an den Strand nehmen

Wer seinen Hund mit an den Strand nehmen möchte, muss an einen ausgewiesenen Hundestrand gehen. Leider werden in Italien Hunde am Strand nicht gerne gesehen. Gerade in der Hauptsaison kann es mitunter schwierig sein einen Platz zu finden. In der Nebensaison findet man aber durchaus auch Strände an denen Hunde toleriert werden. In der Kategorie Hundestrand haben wir auch Karten von einzelne Regionen Italiens zusammengestellt.

 

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